Diese Forschung sammelt Direktaussagen über den Nagelbombenanschlag von 2004 in Köln. Rekonstruiert wird nicht das Ereignis selbst, sondern das narrative Feld, das es umgibt, und zwar als multiperspektivische Rekonstruktion. Das Projekt zielt darauf ab, den fragmentierten Erinnerungen an die Keupstraße eine Stimme zu geben. Durch ein diskursives Mapping wird analysiert, wie die Wahrnehmung des Attentats sich über mehr als zwei Jahrzehnte im kollektiven Bewusstsein verankert hat. Aus der Perspektive der kognitiven und klinischen Psychologie möchte ich untersuchen, welche Art von Erinnerung sich im Diskurs widerspiegelt.
01 RESEARCH
02 SOURCES
Ermittlungsakten des NSU-Prozesses (Untersuchungsunterlagen zum NSU-Verfahren).
Zu den Akten →Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD).
Datenbank öffnen →04 ABOUT
Als Psychologin an der Schnittstelle zur Programmierung entwickle ich analytische Ansätze für die Aufarbeitung komplexer Fragestellungen. Das vorliegende Projekt ist ein Forschungsvorhaben aus meinem Studium (Code & Context) in Zusammenarbeit mit der Initiative Keupstraße ist überall, das die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Problematiken thematisiert. Dieser Fokus bildete die Grundlage für die Verbindung zwischen technischer digitaler Umsetzung und psychologischer Forschung.
Design und Entwicklung: Raffaella Lanza Buguenõ
Kontakt: rlanzabu@proton.me | LinkedIn ↗